Lange zeit geschah nichts, die Siedler wurden von der Burg Meißen unterworfen, jedoch im Laufe des zwölften Jahrhunderts folgten weitere Bewohner nach. Dies waren in erster Linie Bauern und Handelstreibende, die die Stadt prosperieren ließen. Wichtiger Anziehungspunkt war die Brücke über die Elbe, die den Handel der produzierenden Städte Freiberg und Meißen mit den Handelswegen gen Osten verband.
Im 18. Jahrhundert war Dresden sehr in die Befreiungskriege der Französischen Revolution involviert, dann folgte zur Novemberrevolution 1918 die Erhebung zur Hauptstadt von Sachsen, dem Freistaat. Im zweiten Weltkrieg wurden 5000 Juden aus der Stadt vertrieben und Bücher verbrannt, unter anderem auch die Werke des bekannten Dresdner Buchautors Erich Kästner. Zum Ende des Weltkrieges, ab 1944, war Dresden häufig das Ziel alliierter Luftangriffe. Im Februar 1945 wurde dabei die Stadt in Schutt und Asche gelegt, die „Dresdner Luftangriffe“ sind bis heute fester Bestandteil in der deutschen Historie, dabei wurde auch die Frauenkirche zerstört.
Nach der Wiedervereinigung erfolgte die Wiederernennung von Dresden zur Landeshauptstadt. Die Frauenkirche strahlt wieder in altem Glanz, und auch die Elbeflut von 2002 ist mittlerweile größtenteils verarbeitet.